Home
Biographie
Team
Sportkalender
Diashow
Sponsoren / Partner
Kontakt
Publikationen
Impressum


Anzahl Besucher
 

 

Drittes Gold mit Rekordvorsprung!

Sieg bei den ÖM mit 11 Minuten!

Fotocredit: AP

 

Christiane Soeder siegt souverän bei den Österreichischen Straßen Staatsmeisterschaften

Christiane Soeder (SV CML Fincon) sichert sich mit 11 Min. Vorsprung überlegen den Titel der Österreichischen Staatmeisterschaften auf der Strasse. Nach 2004 und 2006 feierte die große Favoritin am Sonntag einen eindrucksvollen Sieg. Auf der anspruchsvollen 108,2 km langen Strecke in Oberwart im Burgenland, gespickt mit einigen Anstiegen, setze sich zunächst eine kleine Gruppe von Fahrerinnen mit Karin Ruso und Elke Riedl ab. Nach 35 Kilometern bildete sich eine Verfolgergruppe, in der sich auch Christiane Soeder befand. Christiane Soeder agierte auch in dieser Gruppe sehr motiviert, konterte und setzte sich von der Gruppe ab. Sie erwischte im Alleingang die beiden Führenden am Anstieg und fuhr auf den restlichen 50 Kilometern alleine dem Ziel in Oberwart entgegen: „Ich wollte das Rennen schnell machen und bin einfach vorgefahren und war plötzlich alleine weg.“ Diese Führung gab die Zeitfahrspezialistin bis ins Ziel nicht mehr ab—im Gegenteil, sie konnte ihren Vorsprung auf sichere 11 Min. ausbauen, ein Rekordvorsprung für Österreichische Meisterschaften. Der Vizemeistertitel ging an Daniela Pintarelli, zeitgleich rollte Österreichs Nachwuchstalent Jaqueline Hahn als Dritte über die Ziellinie.

Ein gelungener Einstand für Christiane für Ihr neues Steirisches Team SV CML Fincon.

Weitere Informationen unter: http://www.lrv-burgenland.at/de/menu_2/oesterr.-staatsmeisterschaft-09

 

 

---

 

Christiane krönt eine starke Saison mit WM-Silber im Einzelzeitfahren.

 

Mit dem 2. Rang bei der Rad-WM in Varese über 25,1 Kilometer sorgt sie für  die zweite WM-Einzelmedaille des ÖRV, verzeichnet einen weiteren Höhepunkt Ihrer Radsportkarriere und findet nach den für sie enttäuschenden Olympischen Spielen ein versöhnliches Saisonende.

Im Kampf gegen die Uhr musste sich Christiane nur um 7,56 Sekunden der US-Amerikanerin Amber Neben geschlagen geben. Bronze holte die Deutsche Judith Arndt, die bereits 21,77 Sekunden Rückstand auf die Siegerin aufwies. Olympiasiegerin Kristin Armstrong ging leer aus, sie musste sich mit Platz fünf begnügen.

Chrissi, die bei der WM in Stuttgart 2007 mit Rang drei im Zeitfahren die erste Elite-Einzelmedaille auf der Straße für den ÖRV geholt hatte, bewies damit erneut ihre starke Form nach dem vierten Platz im olympischen Straßenrennen.

"Da muss alles passen"
"Eine Medaille wäre ein Wahnsinn, aber da muss alles passen", hatte die 33-jährige Ärztin vor ihrem vielleicht letzten Großereignis erklärt. Ob sie 2009 nochmals bei Rennen auf höchstem Niveau antritt, will sie "in Ruhe nach der WM" entscheiden.

Einzelzeitfahren Damen

1.

Amber Neben

USA

33:51:35

2.

Christiane Soeder

AUT

+7,56

3.

Judith Arndt

GER

21,77

4.

Tatiana Antoshina

RUS

23,39

5.

Kristin Armstrong

USA

25,27

6.

Karin Thürig

SUI

29,99

7.

Susanne Ljungskög

SWE

57,38

8.

Emma Pooley

GBR

57,52

9.

Charlotte Becker

GER

1:03,32

10.

Linda Villumsen

DEN

1:05,43

 

---

 

Christiane zwischen Freud und Leid

 

Christiane, die beim olympischen Straßenrennen Rang vier geholt hatte, konnte beim Einzelzeitfahren der Damen über 23,5 km leider nicht in den Kampf um eine Medaille eingreifen und belegte den guten, aber für sie unzufriedenstellenden siebenten Platz. Den Titel holte sich Mitfavoritin Kristin Armstong aus den USA, die sich 24 Sekunden vor der überraschend starken Emma Pooley (GBR) und Karen Thürig (SUI/+0:59) durchsetzte. Christiane freute sich aber mit ihren Teamkolleginnen: "Für mich hat es nicht gereicht, aber ich freue mich riesig mit meinen Teamkolleginnen Kristin und Karen."

Auf Gold fehlten Christiane 1:29,03 Minuten, auf Bronze rund 30 Sekunden, aber mit zwei Top-Ten-Platzierungen kann Chrissie eine Bilanz aufweisen, die von den Österreichern in Peking nur von Mirna Jukic zu toppen sind.
Wer Chrissi kennt, weiß, dass sie mit diesem Ergebnis nicht zufrieden ist, zumal sie im Strassenrennen aufzeigen konnte, in welch' grandioser Form sie ist. Vielleicht hat aber dieser Husarenritt, der nicht mit einer Medaille belohnt wurde, zuviel Kraft gekostet, denn schon bei Halbzeit des Zeitfahrens fehlte ihr schon jegliche Frische.

 

Bei der offiziellen Zwischenzeit am Gipfel der Runde war Christiane Zwölfte, vermochte aber bergab nicht mehr zuzulegen. "Ich hab mich schon in der Früh nicht so gut gefühlt, darüberhinaus gab es erneut Unstimmigkeiten im Betreuerteam, die in mangelnder Information während des Rennens gipfelte, so Christiane, die bei schwül-heißem Wetter als Viertletzte gestartet war und nach ihrer Zielankunft von den Strapazen gezeichnet war.


--- 

 

Christiane wurde für Ihre starke Leistung nicht belohnt

 

Christiane ist beim Straßenrennen der Damen nur um vier Sekunden an einer Medaille vorbeigefahren. Die 33-Jährige musste sich bei strömendem Regen erst im Zielsprint der Spitzengruppe geschlagen geben. Der Sieg ging an Nicole Cooke, die die erste Goldmedaille für Großbritannien holte. Emma Johansson (SWE) wurde Zweite, Bronze ging an Tatiana Guderzo (ITA).

Christiane Soeder hatte die Schlussphase des Rennens bei heftigem Regen mit vier anderen Fahrerinnen maßgeblich mitbestimmt und musste im Kampf um die Medaillen erst auf den letzten 200 Meter klein beigeben. Trotzdem, die Ärztin sorgte mit Rang vier für das beste Ergebnis eines ÖRV-Athleten bei Olympischen Spielen. Die starke Leistung gibt Hoffnung führ das Einzelzeitfahren am kommenden Mittwoch, wo die Bronzemedaillengewinnerin der Rad-WM in Stuttgart zu den großen Favoritinnen zählt.

---

 

Christiane Soeder nähert sich der olympischen Hochform

 

Christiane Soeder landete heute vor versammelter Weltklasse beim letzten großen Formtest vor den Olympischen Spielen in Peking erneut am Podium. Beim Zeitfahren über 19km im Rahmen der Thüringen-Rundfahrt, der wichtigsten und größten Rundfahrt der Damen, belegt sie hinter Ihrer Teamkollegin und Zeitfahrweltmeisterin von 2006, Karin Thürig, mit 27:49 und nur 9 Sekunden Rückstand den ausgezeichneten 2.Platz. In der Gesamtwertung rückte sie mit dieser Leistung auf den 5.Rang vor.  

Mit diesem Ergebnis setzt sie Ihre hervorragenden Saisonleistungen fort und kann mit der Selbstsicherheit, jedes Zeitfahren 2008 unter den ersten Drei beendet zu haben, optimistisch in den olympischen Bewerb gehen.

 

---

 

Christiane gewinnt vor Karin Thürig bei der Grand Boucle

Christiane Soeder schreibt ein weiteres Kapitel Radsportgeschichte und sichert sich mit einem fulminanten Schlusstag bei der Grande Boucle Féminine Internationale, dem Gegenstück der Tour de France im Frauenradsport, den Gesamtsieg vor Ihrer Teamkollegin, der Weltmeisterin und Olympiasiegerin Karin Thürig. War sie nach Ihrem zweiten Rang beim Zeitfahren am Freitag, ihrer Spezialdisziplin, noch unzufrieden, konnte sie der heutigen, knapp 84 km langen 7. und letzten Etappe ihren Stempel aufdrücken. Es warteten zum Finale der Col D’Izoard und der Col de Montgenevre,  ehe es zum Schluss nochmals steil bergauf ins Ziel nach Sestriere (ITA) ging, wo Christiane mit Ihrem Tagessieg auch einen 34 Sekunden Vorsprung auf die bislang führende Teamkollegin Thürig herausfuhr und in der Gesamtwertung mit 12 Sekunden Vorsprung siegte.

http://www.velo-feminin.com/spip.php?page=etapefinie04&id_rubrique=35

Weitere Informationen zur gesamten Tour: http://www.velo-feminin.com

 

---

 

Weltcup Top Ten Platzierung von Christiane Soeder bei der Flandern-Rundfahrt

188 Frauen aus 32 Teams gingen am Sonntag bei der 5. Auflage der Flandern Rundfahrt für Frauen an den Start.

Trotz schlechter Wettervorhersagen konnten die Fahrerinnen Ihren Wettkampf größtenteils bei trockenen Bedingungen absolvieren und auch Christiane Soeder zeigte sich bei diesem Klassiker von Ihrer besten Seite und dass mit Ihr in dieser Saison wieder stark zu rechnen ist.

Diverse Ausreißversuche zu Beginn und im Verlauf des Rennens wurden erfolgreich gekontert, ehe sich eine 7-köpfige Spitzengruppe bildete, die einen respektablen Vorsprung von 1 Minute und 10 Sekunden herausfahren konnte. Unter der Führung von Christiane Soeder konnte sich eine hochkarätige Verfolgergruppe mit der Titelverteidigerin Nicole Cooke (Halfords Bikehut), Kristin Armstrong (Teamkollegin von Christiane bei Cervelo Lifeforce), Judith Arndt and Oenone Wood (beide High Road), Nicole Brandli, Suzanne De Goede (Equipe Nürnberger Versicherung) and Weltmeisterin Marta Bastianelli (Italienisches National Team) lösen, die die Ausreißer beim Anstieg zum Muur-Kapelmuur stellten. Kristin Armstrong,  die sich im Sog von Christiane Soeder Ihre Kräfte optimal einteilen konnte, setzte auf der schnellen Passage zwischen dem Bosberg und dem Ziel die entscheidende Attacke, der nur mehr die Deutsche Judith Arndt folgen konnte. Letztere konnte den Zielsprint klar für sich entscheiden, Christiane Soeder kam mit den Verfolgerinnen mit 21 Sekunden Rückstand als gute 10. ins Ziel und das Cervelo Lifeforce Team darf sich erneut über eine sehr gute Mannschaftsleistung, die mit Rang zwei von Kristin Armstrong und einer Top ten Platzierung (Olympia B-Limit) von Christiane Soeder belohnt wurde, freuen.

Weitere Infos zum Rennen unter http://www.cyclingnews.com/road/2008/apr08/rvv_w08/?id=results

 

Results

1 Judith Arndt (Ger) Team High Road Women          3.01.00 (37.79 km/h) 2 Kristin Armstrong ( USA ) Cervelo Lifeforce Pro Cycling Team       

3 Kirsten Wild (Ned) AA-Drink Cycling Team                     

4 Oenone Wood (Aus) Team High Road Women                            

5 Marianne Vos (Ned) Team DSB Bank                                 

6 Suzanne De Goede (Ned) Equipe Nürnberger Versicherung            

7 Julia Martisova (Rus) Gauss RDZ Ormu                             

8 Marta Bastianelli (Ita) Team Ista                                 

9 Emma Johansson (Swe) AA-Drink Cycling Team                       

10 Christiane Soeder (Aut) Cervelo Lifeforce Pro Cycling Team     

 

---

 

Europäischer Saisonstart von Christiane Soeder mit neuem Partner Öko-Box

Wenn Christiane Soeder nach ihrem sensationellen Saisoneinstieg in Australien, wo sie den Sieg bei der Geelong-Tour erreichen konnte, am Sonntag bei der Flandern-Rundfahrt ins europäische Wettkampfgeschehen einsteigt, begleiten die Wienerin angenehme Erinnerungen an diesen Radklassiker. Hat sie doch in den Vorjahren stets um den Sieg mitgekämpft und 2006 ihren ersten Podiumplatz bei einem Weltcuprennen errungen. Gestartet wird in Oudenaarde und das Ziel befindet sich wie in den vergangenen Jahren in Meerbeke. Die Frauen fahren großteils auf derselben Strecke wie die Männer, einer Strecke, die an Schwierigkeit kaum zu überbieten ist und gerade einer Zeitfahrerin wie Christiane Soeder sehr entgegenkommt.

 Erstmals wird sie mit Unterstützung ihres neuen Partners Öko-Box ins Rennen gehen, einem Unternehmen dessen ökologische Ausrichtung perfekt mit dem Radsport harmoniert. Öko-Box möchte mit dieser langfristig angelegten Partnerschaft einen weiteren Beitrag zum Umweltgedanken abseits des Unternehmensschwerpunkts setzen und Christiane Soeder auf ihrem Weg nach Peking begleiten und mit ihr gemeinsam den olympischen Medaillentraum realisieren.

Weitere Infos zur ÖKOBOX finden Sie unter: www.oekobox.at, nähere Details zur Flandern Rundfahrt unter: http://www.rvv.be/2008/eng/dames/index.html.

 

---

Christiane Soeder startet mit erstem Toursieg Ihrer Karriere in die Olympiasaison

Christiane Soeder hat sich Ihren ersten Saisontraum erfüllt und die Geelong Women´s Tour, die Standortbestimmung im Frauenradsport zu Jahresbeginn für sich entschieden. Nachdem Sie das Einzelzeitfahren klar dominiert und mit mehr als 30 Sekunden Vorsprung in die weiteren Etappen gestartet ist, konnte Ihr Team Cervelo – Lifeforce den Angriffen der Konkurrenz Stand halten.

Die dritte und letzte Etappe war erneut geprägt von Team High Road, das die die Kontrolle über das Feld entlang der Küstenstraße in Richtung des Zieles in Barwon Heads an sich riss und mit Zeitgutschriften und einer Finalattacke doch noch Ihre Topfahrerin Ina Teutenberg zum Sieg führen wollte.

Christiane Soeder konnte mit Unterstützung Ihres Teams den Attacken Paroli bieten und überquerte bei der Massenankunft die Ziellinie im sicheren Mittelfeld und sicherte sich damit ihren ersten Gesamtsieg in einem großen internationalen Etappenrennen.

Christiane Soeder war überglücklich über ihren ersten Gesamtsieg und dankte ihrem Team für die gute Arbeit, die sie in den letzten zwei Tagen geleistet haben. „Wir hatten ein sehr starkes Team, das vor allem in der vierten Runde, als ich einen kurzen Moment abriss, durch großartige Arbeit meine Rückkehr zum Hauptfeld ermöglichte“, sagte Soeder.

Vor allem im Hinblick auf die Olympiaqualifikation fällt nun eine gehörige Portion Druck von der Wienerin, die nach einem Ruhetag am Sonntag den Weltcup in Geelong in Angriff nimmt, ehe sie am Dienstag Ihre Zelte in Australien abbricht und zu Team-Windkanaltests nach San Diego aufbricht.

Weitere Infos und aktuelle Fotos von Christiane Soeder bei der Geelong Women’s Tour finden Sie unter: http://www.cyclingnews.com/road/2008/feb08/geelong08/?id=results/geelong083

---

Soeder deklassiert die Konkurrenz beim Saisonauftakt in Australien

Eine kühle Brise und kalte Bedingungen begrüßten die 89 Frauen, die sich zum Eröffnungsprolog der Geelong Women´s Tour, der Startveranstaltung für die erste Runde des Women´s World Cup am Sonntag in Geelong, einfanden. Nach drei hochsommerlichen Tagen hat das saisonuntypische Wetter einige Fahrerinnnen unvorbereitet getroffen. Christiane Soeder (Cervelo-Lifeforce) wiederholte ihren Sieg im Prolog von vor zwei Jahren, nachdem sie den acht Kilometer Rundkurs in 11.28.03 bezwungen hat und nicht weniger als 35.71 Sekunden auf die zweitplazierte, Susanne Ljungskog (Meeikini Selle Italia) und weitere 2 Sekunden auf das deutsche Kraftpaket Ina Teutenberg (High Road) gut gemacht hat.

„ Ich war sehr optimistisch, habe aber nicht erwartet, mit 30 Sekunden zu gewinnen“, freute sich Christiane Soeder nach Erhalt des ersten Leadertrikots der Tour, zumal beinahe die gesamte Weltelite am Start ist und die WM-2. Kirstin Armstrong nur auf rang 6 landete.

Die Bronzemedaillengewinnerin im Zeitfahren bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart 2007 hat bereits die letzten vier Wochen in Melbourne trainiert. „ Ich bin mit der Vorbereitung bislang sehr zufrieden, war nicht verletzt, hatte einen sehr guten Winter, auch geprägt von Skatingeinheiten in der Ramsau und einzelnen Trainings auf der Bahn.

„Diese Tour ist die letzte Vorbereitung für Sonntag und für die ganze Saison. Es ist sehr wichtig für mich, früh in gute Form zu kommen, um rasch die olympischen Qualifikationsrichtlinien zu erfüllen“, sagt Christiane.

Auch die australischen und internationalen Medien sind voll des Lobes ob Christianes Leistung.

O-Ton Internetplattform cyclingnews.com: Soeder demolishes the competition
Weitere Infos und sämtliche Resultate finden Sie unter: http://www.cyclingnews.com/road/2008/feb08/geelong08/?id=results/geelong081

Nach der 2. Etappe, die im Sprint entschieden wurde, führt Christiane Soeder weiter überlegen im Gesamtklassement und darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Gesamtsieg bei der Tour machen, zumal sie von Ihrem Team, das im vergangenen Jahr den Weltcup dominiert hat, tatkräftige Unterstützung erwarten kann.

---

Christiane Soeder Radsportlerin des Jahres!

Erstmals in der Geschichte des Österreichischen Radsports wurde eine Dame zu Österreichs RadsportlerIn des Jahres gekürt! Christiane Soeder setzte sich bei der "Ricoh Trophy 2007", wo Funktionäre, Trainer und Journalisten die besten Leistungen heimischer Athleten prämierten, gegen Mountainbikerin Elisabeth Osl und Straßenfahrer Christian Pfannberger durch!

Das Ergebnis der "Ricoh Trophy 2007" überraschte kaum: Christiane Soeder schrieb im Oktober des Jahres heimische Radsportgeschichte, als die Wahl-Wienerin bei der Rad WM in Stuttgart Bronze im Einzelzeitfahren gewann. Diese Medaille war die erste im österreichischen Damenrennsport und nach Bronze bei der Rad Heim-WM 1987 in Villach durch die Vierermannschaft überhaupt erst die zweite für den ÖRV bei einer Rad-WM.

Die Ärztin Christiane Soeder setzte sich bei der Wahl zum "Radsportler des Jahres" mit 512 Punkten klar gegen die Tiroler Cross Country Fahrerin Elisabeth Osl durch. Die Siebente der Cross Country-Weltrangliste errang heuer WM-Bronze und EM Silber und distanzierte denkbar knapp den beste Radprofi in der Wertung: Glocknerkönig und Staatsmeister Christian Pfannberger, der nur mit drei Punkten Rückstand auf Osl Dritter wurde. Auf den vierten Platz wurde Bernhard Eisel, der letztjährige Radsportler des Jahres, gewählt. 

Quelle:sportPRESS.at

---

Christiane Soeder erfüllt sich Ihren Medaillentraum!

Ein Jahr nach den Rad-Weltmeisterschaften in Salzburg hat Christiane Soeder die schon damals erhoffte Medaille gewonnen. Die 32-jährige Wienerin gewann in Stuttgart Bronze im Zeitfahren und bescherte dem Österreichischen Radsportverband die zweite Medaille seiner Geschichte. Wie auch schon bei den Welttitelkämpfen in Salzburg und ein Jahr zuvor in Madrid war die Zeitfahrspezialistin eine Kandidatin auf einen Podestplatz, wurde den Erwartungen diesmal durch eine perfekte Renneinteilung und dem Wegfallen des Drucks einer Heim-WM vollauf gerecht.

Verändertes Vorbereitungsprogramm
Als Erfolgsgeheimnis nannte die gebürtige Deutsche ein im Vergleich zum Vorjahr verändertes Vorbereitungsprogramm: "Ich bin im Frühjahr weniger Rennen gefahren und habe viele Ausdauereinheiten absolviert". Erst wenige Wochen vor der WM stieg die 32-jährige Medizinerin dann verstärkt ins Renngeschehen ein, "Straßenrennen sind für mich scheinbar die beste Vorbereitung, hartes Zeitfahr-Training scheint mir nicht so zu liegen".

Locker ins Rennen gegangen
Das Rennen in Stuttgart sei für sie ein "halbes" Heimrennen gewesen. "Früher bin ich für einen Stuttgarter Verein gefahren, es waren heute viele Bekannte da, die mich angefeuert haben", freute sich Soeder. Das Abschneiden bei der WM im Salzburg (Rang 16) hatte sie längst "abgehakt" und sie sei "locker" in das WM-Rennen gegangen. Die selektive Streckenführung sei ihr eher nicht entgegen gekommen, "mir ist es egal, ob es flach oder hügelig ist, ich kann eigentlich überall gut fahren, nur technisch bin ich noch schlechter als andere, in den Kurven wären noch ein paar Sekunden drinnen", meinte die 1,73 m große Soeder.

Quelle: orf.at

Top